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Studienfahrten / Kursdetails

Auf den Spuren der Prämonstratenser: Wirken des Prämonstratenserordens im Norden - historische Zeugnisse in der heutigen Zeit


Kursnummer L0AK101
Beginn Sa., 21.09.2019, 09:00 - 18:00 Uhr
Kursgebühr 331,00 €
Dauer 2 Termine
Kursleitung Peter Wiegelmann
Kursort
Reiseziel, siehe Programm
, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Unsere Studienfahrt 2019 führt uns nach Norden, wo wir die Spuren zweier ehemaliger Prämonstratenserklöster suchen werden. Die Klöster liegen in der Nähe von Lüneburg und Bremen. Unsere erste Anlaufstelle ist das Kloster Heiligenthal in der Nähe von Lüneburg. Den zweiten Zielort bildet das ehemalige Kloster Heiligenberg in der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen, welches im Jahr 2018 seine 800-jährige Gründung feierte. Beiden Klöstern gemein ist, dass durch die sehr wechselhafte Geschichte kaum noch größere Baudenkmäler erhalten sind.
Kloster Heiligenthal:
Um 1313 erfolgte die Gründung des Prämonstratenserklosters in Kirchgellersen. Gegen 1316 wurde es in das benachbarte Heiligenthal verlegt. Um 1382 zogen die Prämonstratenser in Lüneburg in ein Haus an der Straße „Am Berge“, wo man im Laufe des 15. Jahrhunderts neue Gebäude errichtete, darunter die von 1384 bis 1392 erbaute dreischiffige und vierjochige Hallenkirche mit polygonalem Chorraum. In der Reformation 1530 wurde das Kloster säkularisiert und 1564 die Klostergebäude bis auf die Kirche niedergelegt. Die Kirche wurde profaniert und 1801/1802 bis auf ein Stück Mauer abgebrochen. In der Stadt Lüneburg blieben nur unbedeutende Reste des Klosters erhalten.
Hier werden wir bei unserer Stadtführung auch die großen Stadtkirchen besuchen.
Kloster Heiligenberg und die Ringwallanlage:
Um Jahr 1218 erfolgte die Gründung einer Prämonstratenserabtei innerhalb eines Ringwalls. Die Stiftung des Grafen Conrad von Wernigerode umfasste auch 171 ha Wald, Wiesen- und Ackerland. Die heutige Klostermühle und die Wassermühle Bruchmühlen wie auch zahlreiche Höfe in der weiteren Umgebung gehörten zu diesem Chorherrenstift.
Zur Zeit der Reformation, zwischen 1535 und 1543 wurde das Kloster durch die Grafen von Hoya aufgehoben. Die Wirtschaftsgebäude und der Landsitz gehörten als Vorwerk (landwirtschafticher Betrieb) zum Bruchhauser Witwensitz der letzten Gräfin von Hoya (1563 bis 1620).
Die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg zu Celle benutzten das Bruchhauser Schloss als Sommerresidenz. Der Umbau des Vorwerkgebäudes zur Dienstwohnung des reitenden Försters fand um 1794 statt. Damit verbunden war auch die Erteilung einer Schankerlaubnis für das Forsthaus. Das Forstamt Syke verkaufte 1962 das Forsthaus. Im Jahr 1966 wurde dann das Restaurant Forsthaus Heiligenberg eröffnet und 2001 zum Hotel und Tagungshaus ausgebaut und der Rosen- und Kräutergarten erweitert.
In Vilsen werden wir auch die Kirche St. Cyriakus besichtigen. Sie ist heute eine evangelisch-lutherische Kirche im niedersächsischen Flecken Bruchhausen-Vilsen. Sie ist benannt nach dem Märtyrer Cyriak, der in der katholischen und orthodoxen Kirche als Heiliger gilt. Sie gehörte zum Kloster Heiligenberg.

Ein detailliertes Reiseprogramm erhalten Interessierte ab Februar 2019 in der VHS-Zentrale.

Bitte Kursinfo beachten



Datum
21.09.2019
Uhrzeit
09:00 - 18:00 Uhr
Ort
Reiseziel, siehe Programm
Datum
22.09.2019
Uhrzeit
09:00 - 18:00 Uhr
Ort
Reiseziel, siehe Programm


VHS Reckenberg-Ems

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