Programm
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Goethes Faust - szenische Lesung


Kursnummer 21B2EC900
Beginn Mi., 08.12.2021, 20:00 - 21:30 Uhr
Kursgebühr 5,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Regine Richert
Alexander Schnellbach
Ute Stevener
Jürgen Nentwig
Kursort Zoom; digitales Angebot
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Mit Goethes Faust wird Johann Wolfgang von Goethes Bearbeitung des Fauststoffs bezeichnet, die Goethe durch sechzig Jahre hindurch immer wieder neu aufnahm. Seinen ersten Entwurf des Urfaust begann er 1772 zu verfassen - Faust II erschien 1832 postum. Johann Wolfgang Goethe - ab 1782 von Goethe - wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main als 1. Kind einer angesehenen bürgerlichen Familie geboren und starb am 22. März 1832 in Weimar. Er war ein deutscher Dichter und Naturforscher und gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Sein literarisches Werk umfasst Lyrik, Dramatik, Epik, autobiografische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Goethes Faust errang den Ruf als die bedeutendste Schöpfung der deutschsprachigen Literatur. Bis heute zählen Gedichte, Dramen und Romane von Goethe zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Johann Wolfgang Goethe galt als hochbegabtes Kind und erhielt eine vielseitige und umfangreiche Bildung. Sein Vater besaß eine Bibliothek von rund 2000 Bänden und seine Mutter pflegte das Puppenspiel. So lernte Goethe schon als Kind das Volksbuch von Dr. Faust kennen. Im Januar 1772 erlebte Goethe in Frankfurt die öffentliche Hinrichtung der Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt durch das Schwert. Sie bildete den Hintergrund für die „Gretchen-Tragödie“ im Faust. Im November 1775 erreichte Goethe Weimar. Als der Herzog von Weimar ihm vorschlug, bei der Leitung des Staates mitzuwirken, nahm Goethe an. Dabei bestimmte ihn das Bedürfnis nach praktischer und wirksamer Tätigkeit. Seine hierbei gemachten Erfahrungen verarbeitete er im Faust II. 1788 trafen sich Goethe und Schiller erstmals in Rudolstadt. Künftig nahmen sie regen Anteil jeweils an den Werken des anderen. - So ermunterte Schiller seinen Freund Goethe zur Fortführung der Arbeit am Fauststoff. Als unmittelbare Nachwirkung von Schillers Tod im Jahr 1805 nahm Goethe die Arbeit am Faust wieder auf. Hinzu kam der äußere Druck des Verlegers Cotta. Die neue achtbändige Gesamtausgabe von 1808 sollte die erste vollständige Fassung des ersten Teils des Faust enthalten. Goethe schrieb kaum noch selbst, sondern diktierte dem ihm ergebenen jungen Dichter Johann Peter Eckermann. Diesen bestimmte er testamentarisch zum Herausgeber seiner nachgelassenen Werke. 1830 schloss Goethe die Arbeit am zweiten Teil des Faust ab. Er war formal ein Bühnenstück, aber kaum auf der Bühne spielbar und äußerst vieldeutig. Sehr deutlich wird auch die enge Verwobenheit von Goethes Leben und Werk bei seiner Bearbeitung des Fauststoffes. - Goethes Faust ist die Summe seiner Dichtkunst. Mit seinen Werken Faust I  und Faust II stellt Goethe die Frage, ob sich das Streben nach Erkenntnis mit dem Verlangen nach Glück vereinbaren lässt. Diese Frage stellt sich auch heute noch. Auch der Ausspruch des Engels nach Fausts Tod „ …wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen …“ sollte Stoff zum Nachdenken geben. Die Schule der Zukunft will den Faust nicht abschaffen, sondern ihn neu denken lassen und eigenständige Denker ins Leben entlassen.
Eine Annäherung an Goethes Faust I und Faust II soll Thema eines Literatur-Abends der VHS Reckenberg-Ems sein. Es werden interessante Verbindungen zwischen persönlichen Erfahrungen des Dichters Goethe und seinen Werken aufgezeigt. Sie sind herzlich eingeladen, auf eine literarische Reise durch das Faust- Drama - von der Zueignung bis zu Fausts Errettung - zu gehen.
Regine Richert führt durch das Werk
Ute Stevener spielt die Margarete
Alexander Schnellbach spielt den Dr. Faust
Jürgen Nentwig spielt den Mephistopheles

Anmeldeschluss: 08.12.2021, 16.00 Uhr

Anmeldungen und nähere Informationen unter www.vhs-re.de, 05242 90 30-139 oder aleksandra.matuszak@vhs-re.de




Datum
08.12.2021
Uhrzeit
20:00 - 21:30 Uhr
Ort
Zoom; digitales Angebot


VHS Reckenberg-Ems

Kirchplatz 2 | 33378 Rheda-Wiedenbrück
Fon 05242 9030-0
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