NSU – Der Terror von rechts und das Versagen des Staates

NSU – Der Terror von rechts und das Versagen des Staates

Gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Jahrelang lebten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im Untergrund. Jahrelang raubten und mordeten die Terroristen, ohne gestoppt zu werden. Jahrelang hatten die Behörden keine Ahnung von dieser beispiellosen Mordserie einer nationalsozialistischen Terrorzelle. Wie war das möglich? Diese Frage bleibt brisant, auch und gerade nach dem Urteil im NSU-Prozess.

Tanjev Schultz, der jahrelang für die Süddeutsche Zeitung über Innere Sicherheit und auch den NSU-Prozess berichtet hat und nun Professor an der Universität Mainz ist, erzählt am Dienstag, 19.02.2019, um 19.00 Uhr im Luises-Hensel-Saal des Stadthauses Wiedenbrück die Geschichte des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) als erschütternde Kriminalgeschichte eines staatlichen Organversagens. Sein dramatischer Blick in die Abgründe der rechten Szene – und der deutschen Behörden – stützt sich auf die Auswertung von tausenden Aktenseiten, hunderten Zeugenaussagen und auf jahrelange eigene Recherchen.

Eine Abendkasse wird eingerichtet.

Tanjev Schultz, Foto von Heike Huslage-Koch, Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
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