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Beharrung und das Einsickern der neuen Lehre am Beispiel des Klosters und der Parochie Herzebrock
Beharrung und das Einsickern der neuen Lehre am Beispiel des Klosters und der Parochie Herzebrock

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Kursnummer:
H1BB302
Kursstatus:
Der Kurs ist abgelaufen

Westfalens Landkarte des 16. Jahrhunderts zeigt sich als Flickenteppich. In kleineren und größeren Territorien, Autonomie-, Bischofs- und Landstädten, aber nur in einer Reichsstadt (Dortmund), in Adelsherrschaften, die sich wenige Dörfer erstreckte und in Klöstern und Stiften ging es wie anderswo in Deutschland darum, die Reformation einzuführen bzw. zu verhindern. Demzufolge gab es städtisc"Adels- und Pfarrerreformationen". Ebenso aber gab es auch Städte und Territorien in Westfalen, etwa das Münsterland, wo es "nur" zu einer evangelischen Bewegung kam, die nicht in eine Reformation mündete, oder wo ein vermittelnder Weg im Sinne der humanistischen Reform eingeschlagen wurde (Grafschaft Ravensberg).
In einem einleitenden Vortrag wird Werner Freitag diese regionale Vielfalt der Reformation vorstellen. Es folgt mit dem Vortrag von Sebastian Schröder über Kloster und Pfarrei Herzebrock ein ortsgeschichtlicher Zugriff, welcher die Grenzen der Reformation deutlich macht. Im dritten Vortrag geht es um die Landzeitreformation in der Grafschaft Rietberg. Alwin Hanschmidt thematisiert zudem die wechselvolle Geschichte der Reformation in Wiedenbrück und im gesamten Amt Reckenberg. Im vierten und abschließenden Vortrag wird die Perspektive gewechselt: Johannes Meier stellt den katholischen Reformer Johannes Gropper vor.

Termin:
Do. 16.11.2017
Dauer:
1 Termin
Uhrzeit:
19:30 - 21:00 Uhr
Dozent(en):
Kursort(e):
Kosten:
3,00 € (3,00 €)

© VHS Reckenberg-Ems 2013