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Auf den Spuren der Prämonstratenser im Kernland der Reformation (Thüringen und Oberpfalz)
Auf den Spuren der Prämonstratenser im Kernland der Reformation (Thüringen und Oberpfalz)

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Kursnummer:
H0AK101
Kursstatus:
Der Kurs ist abgelaufen

Studienfahrt der VHS Reckenberg-Ems in Kooperation mit dem Freundeskreis Propstei Clarholz und der Pfarrgemeinde Clarholz
Vor 900 Jahren hat sich Norbert von Xanten als junger Mann mit vornehmer Herkunft von seinem bisherigen Weg radikal abgewandt und mit einer Schar Getreuer im Wald von Laon eine neue Lebensgemeinschaft gegründet, die Männern und Frauen offenstand, die Seelsorge im Blick hatte und nach der Regel des Hl. Augustinus lebte.
Unsere Studienreise führt uns im Lutherjahr 2017 nach Thüringen und die Oberpfalz.
Stellen wir unsere Reiseziele kurz vor:
In der Landeshauptstadt von Thüringen Erfurt blicken wir auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Hauptsehenswürdigkeiten sind neben dem Erfurter Dom, der Krämerbrücke auch das mittelalterlich geprägte Altstadtareal. Bereits im 13. Jahrhundert war die Stadt zu einem Bildungszentrum von großer Bedeutung herangewachsen. 1392 öffnete die Stadt die dritte Universität auf deutschem Boden. Einer der bekanntesten Absolventen war Martin Luther, der hier von 1501 bis 1505 studierte und seinen Magister der philosophischen Fakultät erhielt. In der Reformationszeit wandte sich die Stadt mehrheitlich dem evangelischen Bekenntnis zu.
Das Kloster Mildenfurth ist ein ehemaliges Prämonstratenserkloster bei Wünschendorf. Es wurde im Jahr 1193 vom Vogt Heinrich II. von Weida gegründet. Um 1200 entstand die romanische Klosterkirche, von der heute noch einige Teile erhalten sind.
Das Kloster Speinshart wurde vermutlich im Jahre 1145 gestiftet. In einem päpstlichen Schutzbrief von 1181 wurden zum ersten Mal die Prämonstratenser in Speinshart urkundlich erwähnt. Eine erste Zäsur in der Geschichte bildete die Reformationszeit mit der ersten Säkularisation. 1691 erlangte das Kloster wieder den Status einer Abtei. Doch auch der barocke Prunk ging im Jahre 1803 mit der zweiten Säkularisation zu Ende. 1921 kaufte der Prämonstratenserorden die weiträumige Klosteranlage wieder vom bayerischen Staat zurück. Am 2. Oktober 1921 zogen Prämon-stratenser vom Stift Tepl ein.
Unweit der Mündung der Schleuse in die Werra liegt das ehemalige Prämonstraten-serkloster Veßra. In dem von einer Mauer umgebenen Klosterhof ragt die Ruine der Klosterkirche St. Marien auf. Die Gründung des Klosters geht auf die Henne-bergischen Grafen zurück. 1138 wurde die Kirche geweiht. Im Verlauf der henneberg-ischen Reformation 1543 wurde das Kloster schrittweise säkularisiert und nach dem Tod des letzten Abts 1573 in eine landesherrliche Domäne umgewandelt. Die Klosterkirche wurde lange Zeit als Scheune benutzt und brannte 1939 aus.
Der Reisepreis und die Details stehen derzeit noch nicht fest. Ein detailliertes Reiseprogramm erhalten Sie ab Mai 2017 in der VHS-Zentrale.

Zeitraum:
Fr. 15.09.2017 - So. 17.09.2017
Dauer:
3 Termine
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
Dozent(en):
Kurstermine:
Datum Zeit Unterrichtsraum
15.09.2017 09:00 - 18:00 Uhr Reiseziel, siehe Programm
16.09.2017 09:00 - 18:00 Uhr Reiseziel, siehe Programm
17.09.2017 09:00 - 18:00 Uhr Reiseziel, siehe Programm

Kursort(e):
  • Reiseziel, siehe Programm

    33378 Rheda-Wiedenbrück
Kosten:
453,00 € (453,00 €)

© VHS Reckenberg-Ems 2013